Bambus - nachhaltiger Rohstoff

Was heißt Nachhaltig?

Ursprünglich stammt der Begriff aus der Forstwirtschaft und bezeichnet die Bewirtschaftung von Waldflächen in der Weise, daß maximal nur soviel Holz geschlagen wird, wie auch wieder nachwächst bzw. Aufforstungen vorgenommen werden. Die bewirtschaftete Waldfläche und das Ökosystem bleibt somit erhalten.

Mittlerweile hat sich der Nachhaltigkeitsbegriff jedoch erweitert und berücksichtigt neben Umweltgesichtspunkten auch soziale und wirtschaftliche Gesichtspunkte. Das Thema Nachhaltigkeit wird zunehmend als offenes Konzept zur Gestaltung einer lebenswerten Zukunft verstanden und die Anzahl der möglichen Nachhaltigkeitsindikatoren wächst ständig.

Regenerativ

Bambus wird aufgrund seiner enormen Nachwachsrate höchsten ökonomischen sowie ökologischen Ansprüchen gerecht. Er kann bis zu einem Meter am Tag wachsen und erreicht nach schon wenigen Monaten seine maximale Größe. Ausgewachsene Bambusstämme können nach nur 5 Jahren geschlagen werden ohne den Bestand zu dezimieren.

Bei der Ernte wird nicht wie beim Fällen von Hartholz Bäumen der gesamte Stamm vernichtet, sondern es werden nur die schon verholzten Stämme geschlagen. Die jungen Halme erhalten dadurch einen Wachstumsschub und bilden neue Triebe. Das empfindliche Ökosystem der Bambuswälder wird somit nicht gefährdet.

In Sachen Nachhaltigkeit ist Bambus daher ungeschlagen und trägt einen erheblich Anteil zu einer gesunden Ökobilanz bei.

Erfahren Sie mehr über die Eigenschaften der Bambus Pflanze, ihre CO2 reduzierenden Fähigkeiten und die Vielfalt an Produktideen aus diesem außergewöhnlichen Naturmaterial.

Die unabhängige Forest Stewardship Council (FSC) Organisation steht für eine umweltfreundliche und nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern.

Wir sind Mitglied bei umwelthauptstadt.de dem Portal für nachhaltige Unternehmen, Innovationen, Pioniere und Corporate Responsibility.


Nachhaltiger Rohstoff
Hier finden Sie ein FSC zertifiziertes Küchenbrettchen.